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KIA Geschichte
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KIA Geschichte

Der Firma KIA wurde 1944 in Korea gegründet. Zum damaligen Zeitpunkt hieß das Unternehmen „Kyungsung Precision Industry". Erst mit dem Beginn der Fahrradproduktion im Jahr 1952 wurde das Unternehmen in „Kia Industry Company“ umbenannt. Mit der Produktion des ersten Motorrades 1961 und des ersten Dreirad-Minilasters 1962 ist KIA das Gründerunternehmen der koreanischen Fahrzeugindustrie. Erst im Jahr 1971 baut KIA den ersten vierrädrigen LKW, den Titan. Dieser ist bis heute in Korea weit verbreitet.
Im Jahr 1973 beginnt KIA auch die Produktion von PKW und stellt selbst den ersten koreanischen Zweiliter Benzinmotor her.
In diesem Jahr findet auch der Börsengang des koreanischen Automobilherstellers statt.
Nachdem KIA 1976 den Konkurrenten Asia Motors übernimmt, wird im Jahr 1978 von dem Unternehmen der erste Dieselmotor in Korea hergestellt. Ein Jahr später erhält KIA die Lizenz zur Fertigung des Peugeot 604 und des Fiat 132.
Eines der meistverkauften KIA-Modelle, den Pride, entwickelt das Unternehmen in Zusammenarbeit mit den Firmen Mazda und Ford und verkauft nach Beginn der Produktion im Jahr 1987 ca. zwei Millionen Wagen dieses Modells.
Ein weiterer Schritt zum heutigen Unternehmen wird im Jahre 1990 mit der Umfirmung des Unternehmens in Kia Motors Corporation vorgenommen. In diesem Jahr wird auch das Automobilwerk in Hwasung, Korea, eröffnet, dass nach modernsten Standards gebaut wurde.

Hiernach konzentriert sich das Unternehmen auf die Ausweitung seines Vertriebsfeldes nach Europa und Amerika. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die Gründung von KIA Motors America im Jahr 1992 und die im darauffolgenden Jahr beginnende Produktion des ersten SUVs, des Sportage, der sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut.

Zur Erschließung des europäischen Markts startet KIA zeitgleich im Jahr 1993 den Vertrieb seiner Modelle in Deutschland und gründet zwei Jahre später im Jahr 1995 KIA Motors Europe. 1997 wird in Bremen die Zentrale dieses Firmenbereichs eröffnet.

Die in den asiatischen Ländern im Jahr 1998 auftretende Finanzkrise macht auch von KIA nicht Halt. Das Unternehmen gerät als eines von vielen asiatischen Unternehmen in Bedrängnis und unter Insolvenzverwaltung und wird zeitweise von der Hyundai Business Group übernommen, bis es ein Jahr später wieder Gewinne einbringt.

Seit dem Jahr 2003 entwickelt und produziert KIA ebenfalls Autos der Premium-Klasse und kann so den Marktanteil deutlich erhöhen. Im Jahr 2006 eröffnet KIA sein erstes europäisches Werk mit Standort in der slowakischen Stadt Zilina.

Im Jahr 2008 erreicht die Hyundai-Kia Automotive Group mit einem Absatz von mehr als vier Millionen Fahrzeugen im Jahr 2007 die bisher beste Platzierung auf der Bestenliste der weltweit operierenden Automobilhersteller. Mit Platz fünf belegt das Unternehmen eine Plazierung direkt hinter Deutschland auf Platz vier.

Aber auch in anderen Bereichen erreicht das Unternehmen seine Ziele. So werden die Modelle Kia cee’d und cee’d Sporty Wagon in neun europäischen Ländern zum "Auto des Jahres" gewählt und das Slowakische Werk erhält das Zertifikat nach Umwelt-Norm ISO 14001.
Des weiteren tritt das Unternehmen als offizieller Sponsor der Fußballeuropameisterschaft 2008 auf.

In der Zukunft wird KIA auch weiterhin als Sponsor der Australian Open und des FIFA Worldcups 2010 in Südafrika in Erscheinung treten.